Hallo Alle,

wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, ist uns unser Audiointerface kaputtgegangen. Somit konnten wir die letzte Sendung vor der traditionellen Herbstpause nicht mehr produzieren. Am 1. November soll es natürlich wie gewohnt weitergehen mit allem (nicht nur mit den Quasselstrippen). Damit das möglich ist brauchen wir natürlich ein neues Interface. Wir haben uns entschieden ein Focusrite Saffire 14 Pro zu kaufen, damit unserer Hörer wieder in den Genuss unserer Sendung kommen können. Das alles ist natürlich mal wieder mit dem lieben Geld verbunden. Es wäre toll wenn so viele wie möglich von euch uns unterstützen würden. Das wäre super! Danke!

Herzlichst

Die Quasselstrippen

Spendenseite: http://die-quasselstrippen.de/spenden

Update: Das Interface ist bestellt und bezahlt. Es befindet sich nunmehr auf dem Weg nach Flensburg, um dort die Arbeit aufzunehmen. Das heißt, es kann im November wie gewohnt weitergehen. Das ganze ist echt kein Pappenstiel für uns, es wäre wirklich toll wenn Ihr uns unter die Arme greifen könntet. :)

089-Die Strippen sehen Tom Waits durchs Bild laufen

Duration: 00:49:22 Published by Audioponies under CC-BY-SA 3.0.
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Fau Kariert und Herr Martinsen schwärmen heute vom Höhepunkt Thomas Bernhards Biografie, “Der Atem. Eine Entscheidung”. Gehört haben sie Soul und Blues von Cold Specks und Mirel Wagner – aber Achtung, kann spuren von Tom Waits enthalten! ARTE ist seinem Namen mal wieder gerecht geworden, indem es Warpaint in Bestform zeigte und die Grammophonie wird eine kleine Reise in die frühen 90er, mit Pavement.

Intro

„Wasserstandsgedöns“ (Frau Kariert);

Gelesen

Thomas Bernhard; Homepage; Seite in englischer Sprache; noch eine Seite; Privatarchiv von Hennetmair; Wikipedia; ‘Der Atem’;

Gehört

Cold Specks – Neuroplaticity; Wikipediaeintrag der Künstlerin; Wikipediaeintrag des Albums; Homepage; Das Album bei Spotify; 7.8/10 (Herr Martinsen); 8.8/10 (Frau Grünkariert);

Das zweite Album heißt Neuroplasticity. Düster ist das alles, was hier so an Musik und Gesungenem an die Ohren gelangt. So gar nicht soulig im klassischen Sinne. Hört sich eher alles nach Herbst und Winter an denn nach Frühling und Sommer. Das alles ist auch nicht sonderlich verwunderlich, denn mit der düsteren Zeit des Jahres kann Frau Specks sehr viel mehr anfangen als mit den hellen und wärmeren Jahreszeiten. Und so hat sie sich zu einer Zeit in den Süden Englands begeben, wo es auch dort eher dunkel und kalt ist. Zum eigentlichen Soul wird noch eine gehörige Portion Nick Cave gemischt. Auch Siouxsie and the Banshees dürfen hier nicht fehlen. Und das macht den Soul doch plötzlich richtig hörenswert. Alles ist eher zurückhaltend, womit sie dann plötzlich doch wieder im typischen Beuteschema dieser kuscheligen, drolligen Sendung angekommen sein dürfte. Das ist mal wieder eine wunderbare Mischung aus Traurigkeit, zurückhaltender Musik und toller Stimme. Aber dann doch in ein bisschen anders als man es sonst so kennt. Keine Sorge, auch nicht zu viel anders. Es ist gerade so viel anders, dass man interessiert zuhört, aber eben nicht so viel, dass man sich erstmal lange reinhören muss. Ein hübsches Album. Und Frau Kariert ist geradezu begeistert!;

Mirel Wagner – When the Cellar Children see the Light of the Day; Homepage; Das Album bei Spotify; 8.5/10 (Herr Martinsen);8.0/10 (Frau Grünkariert);

‘When the Cellar Children see the Light of the Day’ heißt das Album. Die Songs bestehen meist nur aus Ms Wagners Stimme und einem minimalistischen Gitarrenpicking. Theatralische Gesten sucht man hier vergebens. Ihre Musik hat eine einzigartige Intensität. Das wird schon nach den ersten Tönen klar. Kaum hat das Album angefangen, ist man schon gefangen. Gefangen in dieser unprätentiösen Musik, die so bescheiden, aber doch so gewaltig daherkommt. Ein Album, an dem man sich nicht satt hören kann. Geschickt wird hier leiser, zurückhaltender Folk mit hübschen ebenso leisen Blues verquickt. Das ist vom ersten bis zum letzten Lied ein Album was unfassbar toll ist. Weil es wirklich nur aus drei Dingen besteht und zwar samt und sonders. Einer Frau. Ihrer Stimme. Und ihrer Gitarre. Und diese Kombination hat es in sich. Selten war so wenig so viel. Selten hatte so wenig so viel Ausdruck, soviel Emotion. Man könnte sogar so weit gehen und behaupten, dass hier viel mehr drin ist als in manch größerer Besetzung. Könnte man. Und man hätte recht. Was für ein unglaubliches Album. Eines der besten in diesem Jahr!;

Gesehen

Warpaint -Live aud dem Berlin Festival – ARTE in Concert; Wikipediaeintrag der Band; Das Berlin Festival; ARTE in Concert;

Grammophonie

Pavement – Crooked Rain Crooked Rain; Wikipediaeintrag der Band; Wikipediaeintrag des Albums; Das Album bei Spotify;

Wir schreiben das Jahr 1994, Mariah Carey führte die Charts mit ‘Without You’ an, in Deutschland wir die Bahn gerade privatisiert, Kurt Cobain begeht Selbstmord, Helmut Kohl eröffnet in Bonn das ‘Haus der Geschichte’ – Und Frau Kariert geht in die Schule. Aber es gibt auch Hübsches. Es erscheint nämlich das zweite Album von Pavement, welches da heißt: Crooked Rain, Crooked Rain. Klang man vorher doch ein bisschen wie aus der sprichwörtlichen Dose, um nicht zu sagen wie aus den eigenen vier Wänden, so war die Qualität des Produzierten gegenüber den Vorgängern doch deutlich verbessert, und auch stilistisch ging’s voran. Pavement nähert sich auf diesem Album dem klassischem Rock. Malkmus’ und sein recht außergewöhnliches Solospiel auf der E-Gitarre scheinen musikalisch ein wenig gegen den Rest des ganzen anzuspielen und zu singen. Da geht’s melodiös, harmonisch und klar strukturiert zu. Malkmus hingegen mit seinem rauen Gesang und seiner Spielweise auf der Gitarre die teilweise recht disharmonisch ist, scheint zunächst gar nicht hinzuzupassen. Dabei ist es gerade das, was dieses Album u.a. so charmant macht. Es ist auch eine Reise in die 90er jahre und ihren Eigenarten. Immer wenn man dieses Album gehört hat, muss man anschließend unweigerlich die alten Tocotronic oder Blumfeld Alben auspacken und sie hören. man ist wieder kurz über 20 und freut sich, dass es dieses Album gibt. Pavement ist sicher einer der Bands die prägend waren, ohne dass sie aber auch nur den Hauch von im Mainstream angekommen sind. Kennen werden es eher weniger. Das macht diese Musik aber nicht weniger wertvoll, im Gegenteil. Das Album erreichte in den US Album-Charts Platz 121. Mit der Single ‘Cut Your Hair’, auf deren Cover übrigens eine deutsche, Bier trinkende Frau abgebildet ist, gelingt Pavement der Einzug in die Top-Ten der US Single-Charts und in die Top-50 der UK Single-Charts. Durch die zweite Auskopplung ‘Range Life’ handeln sie sich aufgrund ironischer Bemerkungen über die Bands Smashing Pumpkins und Stone Temple Pilots Kritik ein;

Weise Worte

„Tschüss“ (Die Strippen);

Shownoter waren: @Quasselstrippen

088-Die Strippen zwischen Engeln und Kellern

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Frau Kariert und Herr Martinsen kommen heute zu Teil Zwei der Serie über Thomas Bernhard, hören Trümmer und lassen sich von Käfern verwirren. Von da an wildes Abschweifen und Kindheitserinnerungen, so wie ihr es gern habt!

Gelesen
Thomas BernhardDer Keller

Gehört
Trümmer – Trümmer (Homepage) (Spotify)

Trümmer, so der name des Albums. Also schlicht der Bandname. Junge Menschen die deutschsprachige Musik machen. Derer gibt es viele, aber nur wenige wissen zu gefallen. Das mit dem Deutschsprachig ist halt nicht so einfach, und dann auch noch aus Hamburg, oh je. Da bleiben Vergleiche nicht aus. Kann man ruhig machen, den Vergleichen halten die drei stand. Und hier ist es nun also, das Album aus der Gegenwart für die Gegenwart mit bekannten musikalischen Mitteln. Das ist trotzdem frisch, glaubwürdig und leidenschaftlich. Man nimmt ihnen ab das Dringlichkeit bestand dieses Album zu veröffentlichen. Und noch was kommt schnell zum Vorschein. Haltung. Alles Zutaten die einen jauchzen lassen. Ein Schuss Tocotronic, einen Hauch Die Sterne, eine Prise Kreisky, ein bisschen Ja, Panik und noch viel mehr. Großartig! Sie haben eine Menge anders gemacht. Sie haben nicht das WWW genutzt. Sie haben sich ihren Bekanntheitsgrad erspielt. Schließlich wurde auch die Spex auf sie aufmerksam und plötzlich waren sie auf dem Titelbild. Es geht ihnen darum wie es ist heute jung zu sein. Wogegen man sein kann oder sollte. Darum, dass diese elendige Nuller-Party-Gesellschaft, die sich sanft in der Disco hin und her wiegt,  die sich nur noch selbst seit Jahren abfeiert, etwas entgegenzusetzen. Ernsthaft ist diese Band, und man sollte sie ernst nehmen. Musikalisch gehts von Punk im weitesten Sinne bis zum Rock. Sogar ein bisschen Pop traut man sich. Zurecht! Das alles ist mehr als amtlich! Man möge bitte nicht vergessen, diese Band gibt es erst seit zwei Jahren. Man könnte jetzt anfangen rumzunörglen, dass ja nun doch nicht alles toll ist. Dass Textlich nicht immer alles perfekt ist. Egal. Mag ja sein, aber es ist im Gesamtkontext uninteressant. Diese jungen Menschen machen tolle Musik mit feschen Texten. Fertig. Seit langem mal wieder eine junge deutschsprachige Band die begeistert. Eat this, Berlin! Hamburg lebt! Und wie! Das macht Hoffnung, nicht nur für Hamburg. Fantastisch!

The Bug – Angels & Devils (Homepage) (Soundcloud) (Spotify)

Es ist das vierte The Bug-Album. Angels and Devils heißt es. Und wie der name vermuten lässt, ht es zwei Gesichter. In der ersten Hälfte des Albums wird also der hellen Seite der Macht gefrönt. Hier ist es hell, freundlich und warm. In der zweiten Hälfte des Albums begibt sich das Album auf die dunkle Seite der Macht. Hier ist es naturgemäß dunkel, unschön und kalt. Am Ende wird daraus ein Album was schon etwas besonderes ist. Von einigen Kollegen begleitet nimmt er die Hörer als mit auf die Reise. Eine elektronische Reise. Und es blubbert elektronisch, das es eine Freude ist. Es gibt immer mal wieder hübsche Melodien, und natürlich gibt es auch sphärische Geschichten. Der Mensch der das alles hier auf die Beine gestellt hat ist übrigens um die 50 Jahre jung. Und das merkt man ein wenig. Für die diese Musik nicht kennen, mag es ein wenig verwundern aber das hier ist fast schon altersmild im Gegensatz zu dem was er vorher so musikalisch fabriziert hat. Eigentlich ist die erste Hälfte des Album richtig ‘schön’. Das soll gemäß des Konzepts, was diesem Album zugrunde liegt wohl auch so sein. In der zweiten Hälfte ändert sich dann alles. Es wummert, es basst und es speit. Wow! Dieser Unterschied ist spannend. Wobei einen die ‘böse’ Seite erstmal ein wenig mehr zu faszinieren scheint. Aber erst wenn man beides zusammen auf diesem einem Album zu hören bekommt macht das Böse dann auch wieder Sinn, zumindest im musikalischen Sinne. Das ist ein Album was man mehrmals hören muss, damit es sich einem erschließt. Einfach ist das alles nicht. Zugänglich ist es auch nicht unbedingt. Aber spannend ist es. Unheimlich spannend!

Gesehen
Lego regelt das mit der Kassette bei den Guardians (YouTube)

Grammophonie
Star Wars (Homepage) (Twitter) (Google+) (Facebook) (YouTube)

087-Die Strippen sind zurück aus Almke

Duration: 01:56:09 Published by Audioponies under CC-BY-SA 3.0.
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Frau Kariert und Herr Martinsen berichten erstmal von Podstock. Danach widmen sie sich Altmeister Bernhard und seiner Autobiografie, zwei sehr unterschiedlichen Bands, einer phänomenalen Comic-Verfilmung und dem besten, Franz Schubert.

Podstock

Das Podstock-Festival

Gelesen

Thomas BernhardDie Ursache (Homepage) (englische Seite) (noch eine Seite) (Privatarchiv von Hennetmair)

Gehört

Erland & the Carnival – Closing Time (Homepage) (Spotify)

Es ist das dritte Album von ‘Erland and The Carnival’, und es heißt Closing Time. Aufgenommen wurde es in Damon Albarns „Studio 13“. Von Karneval, Zirkus und anderen schwungvollen Dingen findet sich auf diesem Album mal so gar nichts wieder. Was soll’s, es ist ja auch Herbst, zumindest meteorologisch. Warum man sich der verträumten Melodien, der eher ruhigen Musik und der Melancholie hingegeben hat, werden wir so schnell wohl nicht erfahren. Vielleicht ist es ja der Ausstieg von David Nock, der immerhin mit Paul Weller, David Gilmour und The Orb zusammen spielte, der dazu führte, dass die musikalischen Ergüsse nunmehr eher etwas getragener daherkommen. Was aber auch egal ist, denn das was man hier zu hören bekommt, dieses Anders, dieser musikalische Neubeginn, passt in diesen wunderschönen Herbst. Es sind aber auch Dinge geblieben. Die Detailverliebtheit z.B., die ist geblieben. Ganz bewusst werden hier die z.T. winzigen musikalischen Kleinigkeiten in die Großigkeiten eingefügt, und somit eine wunderschöne Soundlandschaft geschaffen. Natürlich darf auch auf diesem Album das Piano nicht fehlen. Und so kommt es denn in dem Song ‘Radiation’ auch voll zum tragen. Hinten raus nehmen ‘Erland & The Carnival’ sogar noch mal richtig Tempo auf, und siehe da, sie können richtig guten Pop. Plötzlich ist es nicht mehr verträumt, sondern richtig hübsche Musik die sogar Radiotauglich ist, also nicht nur im Indiesender laufen ‘muss’. Zu lang ist es auch nicht, denn lediglich 10 Songs wollte man der Hörerschaft zumuten, und das scheint auch gut so. Länge ist ein immer noch viel zu wenig beachteter Faktor, in der Albumlandschaft. Ein grandioses Album, an dem man viel Freude hat ()”>Es ist das dritte Album von ‘Erland and The Carnival’, und es heißt Closing Time. Aufgenommen wurde es in Damon Albarns „Studio 13“. Von Karneval, Zirkus und anderen schwungvollen Dingen findet sich auf diesem Album mal so gar nichts wieder. Was soll’s, es ist ja auch Herbst, zumindest meteorologisch. Warum man sich der verträumten Melodien, der eher ruhigen Musik und der Melancholie hingegeben hat, werden wir so schnell wohl nicht erfahren. Vielleicht ist es ja der Ausstieg von David Nock, der immerhin mit Paul Weller, David Gilmour und The Orb zusammen spielte, der dazu führte, dass die musikalischen Ergüsse nunmehr eher etwas getragener daherkommen. Was aber auch egal ist, denn das was man hier zu hören bekommt, dieses Anders, dieser musikalische Neubeginn, passt in diesen wunderschönen Herbst. Es sind aber auch Dinge geblieben. Die Detailverliebtheit z.B., die ist geblieben. Ganz bewusst werden hier die z.T. winzigen musikalischen Kleinigkeiten in die Großigkeiten eingefügt, und somit eine wunderschöne Soundlandschaft geschaffen. Natürlich darf auch auf diesem Album das Piano nicht fehlen. Und so kommt es denn in dem Song ‘Radiation’ auch voll zum tragen. Hinten raus nehmen ‘Erland & The Carnival’ sogar noch mal richtig Tempo auf, und siehe da, sie können richtig guten Pop. Plötzlich ist es nicht mehr verträumt, sondern richtig hübsche Musik die sogar Radiotauglich ist, also nicht nur im Indiesender laufen ‘muss’. Zu lang ist es auch nicht, denn lediglich 10 Songs wollte man der Hörerschaft zumuten, und das scheint auch gut so. Länge ist ein immer noch viel zu wenig beachteter Faktor, in der Albumlandschaft. Ein hübsches Album, an dem man viel Freude hat.
Wertung: 7.7/10 von Herr Martinsen; 7/10 von Frau Kariert

Die Sterne – Flucht in die Flucht (Homepage) (Spotify)

Da ist es also, das 10. Album der 1992 gegründeten Band. Flucht in die Flucht heißt es. Der Name ist Programm, könnte man sagen. Man bekommt genau das was man von den Sternen erwartet, und erwarten darf. Und genau da liegt vielleicht ein wenig das Problem. Aber erstmal zum Positiven. Was die Sterne schon immer konnten und was sie auch fast immer hinbekommen haben, ist Grooven. So ist es auch auf diesem Album. Es groovt. Musikalisch mag das alles durchaus gefallen. Es ist abwechslungsreich, dudelt eben nicht einfach so dahin und macht bisweilen sogar richtig Spaß. Die Texte sind, wie sie bei den Sternen nunmal sind. Sozialkritisch, etwas schnodderig aber nie dumm. Das alles ist intellektuell durchaus auf hohem Niveau. Manchmal kommt das Album sogar musikalisch in der Gegenwart an. Also tolles Album, oder? Ja klar, wenn es im Jahre 1995 erschienen wäre, würde es eine glatte 10 bekommen. Hier stimmt alles, nichts ist wirklich falsch, im Gegenteil. Nun schreiben wir aber das Jahr 2014. Und abgesehen von ein paar Überraschungsmomenten und dem ein oder anderen Moment wo man musikalisch im Hier und Jetzt weilt, macht man das was man schon immer machte. Das ist nicht schlimm. Das ist solide. Das ist beileibe nicht schlecht, aber eben nicht ganz am Puls der Zeit. Das können die Sterne halt nicht, und vielleicht sollte man das auch nicht von ihnen erwarten. Das passiert wenn man nicht Tocotronic heißt. Die wissen wie man groß wird, groß bleibt, wichtig ist – und bleibt. Die machen Alben aus dem Jetzt für das Jetzt. Egal. Es leben die 90’er. Es leben die Sterne. Es lebe Hamburg. Wenn man ein wenig älter ist, machen die Sterne, dass man wieder kurz um die 20 ist. Danke, liebe ‘Die Sterne’ ()”>Da ist es also, das 10. Album der 1992 gegründeten Band. Flucht in die Flucht heißt es. Der Name ist Programm, könnte man sagen. Man bekommt genau das was man von den Sternen erwartet, und erwarten darf. Und genau da liegt vielleicht ein wenig das Problem. Aber erstmal zum Positiven. Was die Sterne schon immer konnten und was sie auch fast immer hinbekommen haben, ist Grooven. So ist es auch auf diesem Album. Es groovt. Musikalisch mag das alles durchaus gefallen. Es ist abwechslungsreich, dudelt eben nicht einfach so dahin und macht bisweilen sogar richtig Spaß. Die Texte sind, wie sie bei den Sternen nunmal sind. Sozialkritisch, etwas schnodderig aber nie dumm. Das alles ist intellektuell durchaus auf hohem Niveau. Manchmal kommt das Album sogar musikalisch in der Gegenwart an. Also tolles Album, oder? Ja klar, wenn es im Jahre 1995 erschienen wäre, würde es eine glatte 10 bekommen. Hier stimmt alles, nichts ist wirklich falsch, im Gegenteil. Nun schreiben wir aber das Jahr 2014. Und abgesehen von ein paar Überraschungsmomenten und dem ein oder anderen Moment wo man musikalisch im Hier und Jetzt weilt, macht man das was man schon immer machte. Das ist nicht schlimm. Das ist solide. Das ist beileibe nicht schlecht, aber eben nicht ganz am Puls der Zeit. Das können die Sterne halt nicht, und vielleicht sollte man das auch nicht von ihnen erwarten. Das passiert wenn man nicht Tocotronic heißt. Die wissen wie man groß wird, groß bleibt, wichtig ist – und bleibt. Die machen Alben aus dem Jetzt für das Jetzt. Egal. Es leben die 90’er. Es leben die Sterne. Es lebe Hamburg. Wenn man ein wenig älter ist, machen die Sterne, dass man wieder kurz um die 20 ist. Danke, liebe ‘Die Sterne’
Wertung: 7/10 von Herr Martinsen; 7/10 von Frau Kariert

Gesehen

Guardians of the Galaxy (IMDb)

Gramophonie

Franz Schubert7. Symphonie in h-Moll (Unvollendete) (Aufnahme mit Günter Wand bei Spotify) (Aufnahme mit Roger Norrington bei Spotify)

Der Wahnsinn in zwei Sätzen könnte man sagen. Schubert hat hier Sachen in zwei Sätze gepackt, dafür würden anderen Komponisten nicht mal 10 Sätze genügen. Was hier alles drin ist, ist schlicht unfassbar. Von lyrischer Schönheit bis zur brodelnden Dramatik. Von resignierend bis kämpferisch. Von leise und fragil bis zu laut und stark. Nur um schlussendlich die Symphonie im zweiten Satz einfach nicht enden zu lassen. Das soll nicht heißen, dass noch Sätze fehlen. Das zu beurteilen mag man den Musikwissenschaftlern überlassen. Nein, dieser Satz endet nicht, er klingt aus. Er lässt einen zurück. Zurück mit einem Strauß voller Emotionen, voller Eindrücke. Was hier komponiert wurde, darf getrost zu dem besten gezählt werden was jemals mit dem Wort Symphonie bezeichnet wurde. Man ist sich am Ende der Symphonie nicht sicher ob man weinen oder lachen soll. So sehr im ersten Satz mit den Blechbläsern, und hier besonders mit der Posaune, für den dramatischen Höhepunkt gesorgt wird, so sehr ist es im zweiten Satz die Zerbrechlichkeit, die mit fast unhörbaren Flageolett-Tönen der Streicher zum tragen kommt. Oder ist es doch was ganz anderes? Man muss es selber hören, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Das ist so geschickt komponiert, dass man am Ende buchstäblich nach Antworten sucht. Diese Symphonie macht süchtig, sie lässt einen nicht mehr los. Man muss sie immer wieder hören, in der Hoffnung, dass man beim nächsten Hören endlich die Antworten findet. Man findet sie wieder nicht und es fängt von vorne an. Allen musikliebenden Menschen sei diese wunderbare Musik an’s Herz und die Ohren gelegt. Aber Vorsicht. So schnell lässt einen Schubert und seine h-Moll Symphonie nicht mehr los.

086-Die Strippen in Concert

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Frau Kariert und Herr Martinsen waren in Almke beim Podstock-Festival. Sie haben vor Menschen gesendet,  waren entsprechend Aufgeregt und präsentieren deshalb die kürzeste Folge aller Quasselstrippen-Zeiten. Ganze 18 Minuten beglücken sie die geneigte Hörerschaft mit hübschen Dingen die sie Gelesen, Gehört und Gesehen haben.

Gelesen

Herr von SpeckTime (Twitter)

Gehört

Angus & Julia StoneAngus & Julia Stone (Homepage) (Spotify)

Na nu, ein neues Album der Geschwister Stone. Damit war nicht zu rechnen. Hatte man sich doch musikalisch getrennt, weil man sich wohl, nicht nur musikalisch nichts mehr zu sagen hatte. Doch dann kam alles ganz anders. Ein gewisser Herr Rick Rubin, diese Produzenten Legende, die schon so manchen Künstler während einer Produktion zu Höchstleistungen, aber eben auch in die ein oder andere persönliche Krise getrieben hat, zeichnet sich für dieses Album verantwortlich. Dieser Rick Rubin bat die beiden, sich doch bitte eines besseren zu besinnen und es doch noch einmal zu versuchen. Und weil man einem Rick Rubin nicht einfach mal so eine Einladung abschlägt, machten sich die zwei auf nach Malibu und begannen mit der Arbeit am dritten Album. 2013 war es dann so weit, die Songs waren fertig. So konnte das Album also im Jahre 2014 erscheinen. Und was soll man sagen, da hatte der olle Rubin doch mal wieder Recht. Fantastisches Songwriting und wirklich hübsche Melodien. Eine Priese Folk. Eine Priese Pop. Einen Hauch Rumpelige Gitarren. Und fertig ist das Album. Die Songs wurden samt und sonders von den beiden gemeinsam geschrieben. Und die beiden ergänzen sich auf diesem Album hervorragend. Rubin wäre nicht Rubin, wenn er nicht einen gehörigen Anteil an dem Ergebnis hätte. Und so hört man entrümpelten, klare Strukturen aufzeigenden Sound und extrem spannende Musik zweier Menschen aus Australien. Einziges kleines Manko, wenn es einem wichtig ist. Die Texte kann man getrost gleich wieder vergessen, die sind im wahrsten Sinne des Wortes aber hier auch nicht wichtig. Am Ende ist es ein bisschen zu lang geraten. Wenn man sich der Mitte des Album nähert schwächelt das ganze etwas, fängt sich aber gen Ende wieder und endet formidable. Tja, was soll man sagen. Man muss ich mal wieder Rick Rubin verneigen, der nicht umsonst Haus und Hofkomponist von Johnny Cash war, und der mit diesem Album sicherlich ein weiteres mal dazu beigetragen hat, dass man an seiner Legende weiter stricken darf.

Gesehen

Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog (Homepage) (YouTube)

Grammophonie

Buffy – Im Bann der Dämonen (IMDb)

085-Die Strippen hatten’s eilig

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Frau Kariert und Herr Martinsen laufen heute im Stechschritt durch kluge Bloggerinnen, unaufgeregte Musik, aufregende Musik, überepische Dirigentenfrischlinge und Musikerlegenden.

Intro

Wasserstandgedöns;

Gelesen

Walther von der Vogelweidevrouwelin (wordpress)vrouwelin (twitter);

Gehört

WilcoThe Autumn DefenseThe Autumn Defense (Homepage)The Autumn Defense: Fifth (Album); Das Album bei Spotify7,5/10 Punkten von Herr Martinsen7,2/10 Punkte von Frau Kariert;

Was passiert, wenn man Jeff Tweedy, Glenn Kotche, Mikeal Jorgensen und Nils Cline bei Wilco wegnimmt, und nur Keyboarder Pat Sansone und Bassist John Stirratt nachbleiben? Dann kommt genau das dabei raus, was hier zu hören ist. Musik die an die Beatles und Gerry Rafferty erinnern. Seit langer Zeit mal wieder ein Album bei dem es eigentlich nur darum geht den Menschen musikalisch eine Freude zu bereiten. Kein ach so wichtiger Text. Keine noch so wichtige Haltung. Hier wird nicht furchtbar gelitten. Hier wird sich der Landschaft erfreut. Das ist ein Album zweier Musiker die nicht anderes wollen als ein Album zu veröffentlichen die einen die Augen schließen lässt, die einen Träumen lässt und die einen durchatmen lässt. Das hier ist ein Album um nach all dem Stress dem wir alle ausgesetzt sind, endlich mal zur Ruhe zu kommen. Hier geht es aber mitnichten um irgendein New Age Album, sondern um hübsche 1960er Jahre Musik. Perfekt produziert. Wunderschöne Melodien. Tolle Stimme. Wahnsinnig gutes Songwriting. Hier stimmt eigentlich alles. Bis auf die Tatsache, dass man hier vergeblich nach Botschaften oder nach Anprangern der schlimmen Dinge die uns umgeben sucht. Das hier ist Musik der Musik willen. Ein Album was man immer mal wieder hören kann, oder vielleicht sogar muss? Immer dann wenn mal wieder alles zuviel wird. Immer dann wenn mal wieder alles schief läuft. Dieses Album ist aber mitnichten einfach gestrickt oder gar niveaulos, im Gegenteil. Das hier ist Entspannung auf höchstem Niveau. Man ist fast versucht sich bei den beiden für dieses Album zu bedanken. Danke!

FKA twigs; FKA Twigs (Homepage)FKA twigs: LP1 (Album)FKA twigs (spotify)9,9/10 von Herr_Martinsen9,5/10 von Frau Kariert;

Ok, zunächst einmal folgendes. Das hier ist neu, so neu, dass es einem droht den Atem zu verschlagen. Dieses Album ist, ja was ist es denn? Abgefahrenste und zukunftszugewanteste Musik die man seit ewig langer Zeit gehört hat. Das ist sperrig, neu, sphärisch und irgendwie nicht einzuordnen. Diese fragile, hohe Stimme. Diese synthetischen Effekte. Das alles ist schwer zu beschreiben. Der Gesang ist eine wilde Mischung aus Janet Jackson, Rhianna bis zu Kate Bush und darüber hinaus. Das ganze ist musikalisch so aufregend, dass man kaum dazu kommt sich den Texten zuzuwenden. Macht nix, geht eh immer nur ums eine. Das alles macht es zu dem vielleicht interessantesten Album seit Warpaint, auch wenn es noch so anders ist. Das ist kein R’n’B wie man ihn kennt. Das ist kein Soul wie man ihn kennt, dafür sorgen schon die elektronischen Effekte und die höchstgradig geschickt gesetzten sperrigen melodischen Linien. Es sind Einflüsse von Soul, Trip Hop, Dubstep und Electro zu hören. Aber das ist eben alles nur ein Teil des Ganzen, und dieses Ganze, was sich da aus diesen Teilen und Einflüssen zusammensetzt, ist es eben, was hier zum Tragen kommt, und warum das so spannend und toll ist. Ein wahnsinnig tolles Album. Es fehlen einem (fast) die Worte;

Gesehen

Rheingau Musik FestivalFelix MendelssohnDie erste WalpurgisnachtArte: Andres Orozco Estrada und der MDR Rundfunkchor;

Grammophonie

Paul Simon; Paul Simon (Homepage)Das Album Surprise; Das Album bei SpotifySimon & Garfunkel;

Shownoter waren: PeaK

084-Die Strippen senden mit der Maus

Duration: 00:43:17 Published by Audioponies under CC-BY-SA 3.0.
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Frau Kariert und Herr Martinsen widmen sich heute Akkordeon-Jazz! Auch der kanadische Indie-Rock lässt uns das Herz aufgehen und eine neue britische Krimiserie wird mit tonnenweise Klee überschüttet. Danach: Nostalgie <3

Intro

Wasserstandgedöns;

Gehört

David Venitucci„Travelling“ von David Venitucci Trio auf Amazon

„Man hört das Atmen des Akordions.“ (@Herr Martinsen)9/10 Punkte von Herr Martinsen8.7/10 Punkte von Frau Grünkariert

Posaune, Akkordeon und Schlagzeug? Was’n das? Eine sehr außergewöhnliche Zusammenstellung an Instrumenten, die sich einem da bietet. Und entsprechend ungewohnt hört es sich zum Teil auch anfänglich an. Aber das Erstaunen über die Kombination an Instrumenten ist nur von kurzer Dauer, denn dann beginnt man sich mit der Musik der drei zu beschäftigen. Und die ist toll. Hier sind Meister ihres jeweiligen Faches am Werk. Das ist mal Jazz in anders. In neu. Ja, es ist elaboriert. Nein, das ist nicht für jeden. Hier geht es schon ans Eingemachte. Das ist kein Jazz für Anfänger. Das ist Jazz für Liebhaber oder für welche die es werden wollen. Oder für Menschen die das neue nicht scheuen. Er ist natürlich da, der französische Klang. Der so gar nicht aufdringlich, dick oder anmaßend ist. Er ist ‘difficile’, transparent und feinsinnig. Und so ist auch das ganze Album. Hier geht es um Bilder, die erzeugt werden. Um Klangwelten. Um Kopfkino. Etwas was man seit dem Franzosen Debussy ja durchaus kennt. Ein hinreißendes Album mit kammermusikalischem Anstrich. Mit unaufdringlichen Arrangements, die trotzdem so elaboriert sind, dass es einem fast schwindelig wird. Und diese Zurückhaltung schafft Platz für Anderes, Wichtigeres. Die Instrumente stehen im Vordergrund ohne dass es einem je zuviel wird. Es wird mit Rhythmus, Harmonik und Skalen gespielt, dass es nur so kracht. Und dann ist da noch diese außergewöhnliche Kombination aus Instrumenten, die das ihrige dazutut. Fantastisch! Hinreißend! Zauberhaft! ()”>Posaune, Akkordeon und Schlagzeug? Was’n das? Eine sehr außergewöhnliche Zusammenstellung an Instrumenten, die sich einem da bietet. Und entsprechend ungewohnt hört es sich zum Teil auch anfänglich an. Aber das Erstaunen über die Kombination an Instrumenten ist nur von kurzer Dauer, denn dann beginnt man sich mit der Musik der drei zu beschäftigen. Und die ist toll. Hier sind Meister ihres jeweiligen Faches am Werk. Das ist mal Jazz in anders. In neu. Ja, es ist elaboriert. Nein, das ist nicht für jeden. Hier geht es schon ans Eingemachte. Das ist kein Jazz für Anfänger. Das ist Jazz für Liebhaber oder für welche die es werden wollen. Oder für Menschen die das neue nicht scheuen. Er ist natürlich da, der französische Klang. Der so gar nicht aufdringlich, dick oder anmaßend ist. Er ist ‘difficile’, transparent und feinsinnig. Und so ist auch das ganze Album. Hier geht es um Bilder, die erzeugt werden. Um Klangwelten. Um Kopfkino. Etwas was man seit dem Franzosen Debussy ja durchaus kennt. Ein hinreißendes Album mit kammermusikalischem Anstrich. Mit unaufdringlichen Arrangements, die trotzdem so elaboriert sind, dass es einem fast schwindelig wird. Und diese Zurückhaltung schafft Platz für Anderes, Wichtigeres. Die Instrumente stehen im Vordergrund ohne dass es einem je zuviel wird. Es wird mit Rhythmus, Harmonik und Skalen gespielt, dass es nur so kracht. Und dann ist da noch diese außergewöhnliche Kombination aus Instrumenten, die das ihrige dazutut. Fantastisch! Hinreißend! Zauberhaft!

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7.9/10 Punkte von Herr Martinsen8/10 Punkte und ein extra Sternchen von Frau Grünkariert

Das könnte es werden. Das Album für die schon kürzer werdenden Tage, die unweigerlich auf uns zu kommen. Irgendwo zwischen Belle and Sebastian, den Vivian Girls und Real Estate findet man sich musikalisch wieder. Das kanadische Quintett Texte beschäftigt sich u.a. mal wieder mit der unerwiderten Liebe, mit der Ehe, mit trotzigen Liebhabern, mit dem Abgelehnt werden und erfindet hübsche Geschichten dazu. Recht hübsch machen sie das. Dass hört sich nicht gekünstelt an, das glaubt man ihnen. Es ist manchmal sogar britisch skurril. Etwas was die kanadische Musik manchmal so wohltuend von der Musik die aus dem Land weiter südlich kommt, unterscheidet. Natürlich kommt auch hier die Sehnsucht nicht zu kurz. Es ist also für alles gesorgt, was das Indie-Herz höher schlagen lässt. Text und Musik sind intelligent und kurzweilig. Und es ist nicht zu lang. Ein Kriterium was immer wieder zu kurz kommt. Musikalisch hat man es mit Gitarren zu tun, die mit einer Menge Hall und Chorus unterlegt sind. Surfsound wie er im Westen der USA oft zu finden ist. Es ist eine hinreißende Mixtur aus Stimme, Gesang und Gitarre. Der Rest fügt sich geschickt in das musikalische Gesamtbild ein. Was aber nicht heißt, dass es hier nicht anspruchsvoll zu Werke geht. Man achte nur mal auf Bass und Schlagzeug. Da passieren hübsche Dinge. Auf dem nächsten Album könnte es vielleicht noch die ein oder andere Abwechslung mehr geben. Dennoch. Es gibt wirklich großartige Momente auf diesem tollen Album ()”>Das könnte es werden. Das Album für die schon kürzer werdenden Tage, die unweigerlich auf uns zu kommen. Irgendwo zwischen Belle and Sebastian, den Vivian Girls und Real Estate findet man sich musikalisch wieder. Das kanadische Quintett Texte beschäftigt sich u.a. mal wieder mit der unerwiderten Liebe, mit der Ehe, mit trotzigen Liebhabern, mit dem Abgelehnt werden und erfindet hübsche Geschichten dazu. Recht hübsch machen sie das. Dass hört sich nicht gekünstelt an, das glaubt man ihnen. Es ist manchmal sogar britisch skurril. Etwas was die kanadische Musik manchmal so wohltuend von der Musik die aus dem Land weiter südlich kommt, unterscheidet. Natürlich kommt auch hier die Sehnsucht nicht zu kurz. Es ist also für alles gesorgt, was das Indie-Herz höher schlagen lässt. Text und Musik sind intelligent und kurzweilig. Und es ist nicht zu lang. Ein Kriterium was immer wieder zu kurz kommt. Musikalisch hat man es mit Gitarren zu tun, die mit einer Menge Hall und Chorus unterlegt sind. Surfsound wie er im Westen der USA oft zu finden ist. Es ist eine hinreißende Mixtur aus Stimme, Gesang und Gitarre. Der Rest fügt sich geschickt in das musikalische Gesamtbild ein. Was aber nicht heißt, dass es hier nicht anspruchsvoll zu Werke geht. Man achte nur mal auf Bass und Schlagzeug. Da passieren hübsche Dinge. Auf dem nächsten Album könnte es vielleicht noch die ein oder andere Abwechslung mehr geben. Dennoch. Es gibt wirklich großartige Momente auf diesem tollen Album.

Gesehen

Ripper StreetRipper StreetForensik;

Grammophonie

Die Sendung mit der MausMaus HomepageGert Kaspar MünteferingJanoschKäpt’n BlaubärShaun das SchafDer kleine Maulwurf;

 Shownoter waren: Oix, PeaK 

083-Die Strippen senden impressionistisch aus der Dose

Duration: 00:48:25 Published by Audioponies under CC-BY-SA 3.0.
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Frau Kariert und Herr Martinsen haben heute mal was ganz anderes zu Hören für euch. So richtigen Jazz mit allem drum und dran! Und weil sie wissen, wie sehr ihre Hörer das immer freut, wird es später noch haarig und legendär.

Wenn ihr mögt, was wir hier jede Woche tun, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr eine Münze für uns übrig habt. Zum Beispiel über Flattr (https://flattr.com/profile/audioponies) oder Patreon (http://www.patreon.com/quasselstrippen)!

Gehört

Magnus Hjort Trio – Blue Interval (Soundcloud) (Spotify)

Ja ja, neu ist das alles nicht, schon klar. Muss aber auch nicht immer sein. Nicht jeder muss immer alles neu erfinden. Hier geht es um Tradition, der sich der 31 Jahre junge Mann und seine Mitstreiter verpflichtet fühlen. Trios gab es schon zu Hauf im Jazz, so das es müßig wäre sie alle aufzuzählen. Oscar Peterson sei hier erwähnt. Es Bluest ein wenig hier Debussyt ein wenig da. Alles schon mal da gewesen. Alles nicht neu. Dass das nicht langweilig klingt, liegt zum einen an der musikalischen Klasse von Hjorth und seinen Mitstreitern, die der Musik rhythmische Finessen und harmonischen Pfiff verpassen, und zum anderen an der ein oder anderen Reminiszenz an alten Zeiten. So wird Glenn Millers ‘Moonlight Serenade’ meisterhaft interpretiert, und mit neuen hübschen Arrangements versehen. Und auch rhythmisch traut man sich so einiges. Langweilig geht hier anders. Immer wenn die Gefahr besteht, dass das Piano sich zu sehr mit sich selber beschäftigt brechen die drei einfach mit dem Rhythmus, und schon ist es wieder höchstgradig interessant. Die zum Teil ausgefuchsten rhythmischen Finessen machen richtig Spaß, und man muss an der ein oder anderen Stelle schon ein wenig schmunzeln. Traditioneller Jazz, der von jungen Musikern mit einer ganzen Prise Humor in die Gegenwart gehievt wird. So macht Jazz Spaß.

SZA – Z (Homepage) (Spotify)

‘Z’ heißt das neueste Album von SZA. Hier hat jemand genaue Vorstellungen wie ein Album zu klingen hat. Das alles klingt durchgehend aus einem Guss. Das ist vielleicht auch eines der Probleme. Denn trotz des weichen Sounds, hat man immer eine wenig das Gefühl, dass ihre Stimme verloren in diesem Sound verloren geht. Weichspülersound wäre eine Beschreibung die hier passend wäre. Nur erfährt man so nichts von den vermeintlichen Leiden oder Glücksmomenten der jungen Dame. Es ist irgendwie alles ein wenig verschleiert oder breiig. Eigentlich mag man die Stücke. Eigentlich mag man die Stimme. eigentlich mag man diese Musik, wenn da nicht dieser Vorhang wäre der einem Ständig vor die Musik gehalten werden würde. Und das macht viel weniger aus diesem Album, als es eigentlich hätte sein können. Es hätte ein richtig gutes Album sein können. So bleibt leider nur die Mittelmäßigkeit. Das ist schade.

Gesehen

Rapunzel – Neu Verföhnt (IMDb)  

Grammophonie

Claude Debussy – Prélude à l’après-midi d’un faune (Spotify) (Freie Noten und Audiodatei)

082-Die Strippen trotzen der Technokalypse

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Frau Kariert und Herr Martinsen haben die Technokalypse überlebt und stellen euch wieder zwei singende, aber sehr unterschiedliche Damen vor. Sie reden außerdem über die Serie Vikings und trauen sich für die Grammophonie sogar, ein wenig den großen Charlie Chaplin zu besprechen.

Intro

„keine komischen Experimente mehr“ Herr Martinsen

Gehört

Jessica Lia MayfieldAlbum: Make my Head SingWebsiteSpotify„Viel Ratata Bum und Tätaräta“ Herr MartinsenWertung: 7,5 Herr Martinsen | 7,5 Frau Kariert;

Jessica Lea Mayfield drittes Album wird eröffnet mit lauter Percussion und dem Dröhnen einer E-Gitarre. Laut bahnen diese Instrumente den Weg in den Opener. Und auch ansonsten ist hier eher weniger von den sonst üblichen Pianoklängen und zurückhaltenden Arrangements wahrzunehmen, die man bisweilen bei uns hören kann. Der Fokus liegt hier eindeutig auf der Gitarre, und es gibt eine faszinierende Unordnung in ihrem Spiel. Rau ist es, fast ein wenig ruppig. Obwohl die Songs zum Teil über 5 Minuten lang sind, hat man das Gefühl sie ist mit ihrer musikalischen Kreativität noch gar nicht am Ende. Ihr wäre noch mehr eingefallen. Textlich hingegen wird auf diesem Album gern mit der eindringlichen Wiederholung gearbeitet. Quasi Mantrenhaft werden die lyrischen Ergüsse auf die Hörer losgelassen. Vielleicht ist das eine Folge dieses Sounds. Diese extremen Gitarren-Parts verlangen vielleicht nach Wiederholung, nach Einfachheit. Fast hat man den Eindruck Mayfield hat ein wenig Angst, der Text könnte die Musik stören. Und doch hört man einen scharfen Humor. “Ich könnte sie Kraft meiner Gedanken töten, aber ich bin ein guter Mensch”, singt sie in dem Song ‘Ignoranz’. Ein richtig sprödes Rockalbum was Spaß macht. Tolle Gitarrenarbeit. Tollen Gesang gibt’s obendrauf. Tolle Melodien sind im Preis inbegriffen. Super!

Angel OlsenBurn your Fire for No witnessSpotifyWertung: 8,0 Herr Martinsen | 8,72 Frau Kariert;

„Bist du auch einsam?“ Trällert Angel Olsen los. Na also wieder mal ein Album, was gleich mal sagt wo’s lang geht. Auch auf diesem Album geht man bisweilen mit mehr als zwei Instrumenten zu Werke. Verträumte Klavierpassagen oder karge Instrumentierung sind hier eher selten anzutreffen. Leise ist es nicht, dieses Album. Zurückhaltend aber doch. Manchmal geradezu Introvertiert. Es geht um die Einsamen, die Träumer. Um die die froh sind wenn sie irgendwo sind, und alle anderen mögen bitte woanders sein. Das ist so ziemlich der zentrale Punkt in jedem Lied dieses Albums. Die Menschen über die sie schreibt, murmeln Mantras beruhigend, zu sich selbst “An manchen Tagen ist alles was man braucht, ein guter Gedanke”. Olsen Stimme ist bezaubernd. Es gibt Leonard Cohen Momente, und das sollte eigentlich schon reichen dieses Album in’s Herz zu schließen. Wer es schafft Momente zu schaffen in denen man an den grandiose Kanadier denken muss, hat eigentlich alles richtig gemacht und alles verstanden. Manchmal klingt es als wenn sie in eines dieser alten Radiomikrofone singt, die wir alle aus Schwarz-Weiß Filmen kennen. Aber sie beschwört nicht die Vergangenheit, oder versucht gar etwas nachzuahmen, sie nimmt u.a. die Einflüsse Cohens auf und macht daraus etwas Intimes, impressionistisches und neues. Und doch, auch wenn sie sich Ihre Protagonisten in den Songs nach tiefen Verbindungen sehnen so sind sie am Ende Träumer, und die sind in der Regel Einzelgänger. Das alles ist auch nicht schlimm. Es scheint als finden ihre Songs einen fast glückseligen Frieden in der Einsamkeit. Das scheint es zu sein. Die Musik kommt aus der Abgeschiedenheit zu den Hörern. Ein unfassbar kluges Album, was nebenbei auch noch tolle Musik beinhaltet;

Gesehen

VikingsIMDbClive StandenKatheryn WinnickTravis FimmelDie Tudors;

Grammophonie

Charlie ChaplinDer große DiktatorWebsiteIMDbGrammelot

„Die weisen Worte: Tschüß“ Herr Martinsen und Frau Kariert;

Shownoter war: vanilla_chief

081-Die Strippen haben Geburtstag!

Duration: 00:49:01 Published by Audioponies under CC-BY-SA 3.0.
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Frau Kariert und Herr Martinsen feiern ihren zweiten Geburtstag und freuen sich unheimlich, wenn ihr sie auf ihrem weiteren Weg unterstützen könnt, z. B. über Patreon. In der Sendung beschäftigen sie sich diesmal mit engelsgleichen Däninnen, coolen Engländerinnen, aufklärenden Amerikanerinnen und Comedy- und Jazz-Legenden.

Intro

Quasselstrippen werden 2 Jahre alt;

Gehört

Broken TwinAlbum „May“Spotify

Songs findet man auf diesem Album 10 Songs die in mehr als drei Jahren geschrieben, zusammengestellt und produziert wurden. Aus mehr als 200 Skizzen auf Laptops und Handys wurde dann das was es ist, ‘May’. Die Musik von Broken Twin besteht mal wieder größtenteils aus Piano, Streichern und gehauchten Vocals. Was hier musikalisch geschieht, mittels Einfachheit und Kargheit der Musik, eine melancholische Stimmung erzeugt wird. Melancholie verbindet halt. Musikalisch kann es einen ein bisschen weniger einsam machen. Man ist in seiner hübschen Welt nicht mehr allein. Die Musik ist bei einem. Und so ist es auch hier wieder die Melancholie die einen tröstet und glücklich macht. Obwohl die Texte auch hier mal wieder Todtraurig sind, mag man trotzdem gern in Ihnen versinken. Eine Musik die man allein hören mag, die nicht zum schunkeln oder gar freudig umeinanderhüpfen anregt, aber zum dahin schwelgen. Weniger ist mal wieder mehr

La RouxHomepageAlbum „Trouble In Paradise“Spotify

So richtig einfach macht es einem das Album erstmal nicht. Man könnte denken, dieses Album ist der beste Beweis dafür, dass man die 80’er gar nicht genug unterschätzen kann. Interessanterweise werden die 80’er immer von denen am meisten abgelehnt die sie gar nicht erlebt haben und selbige nur vom Hören-Sagen kennen. Man könnte denken, dass dieses Album im letzten Sommer rauskommen hätte sollen, und zwar am besten vor ’’Random Access Memory’ von Daft Punk. Einige Lieder wirken ein bisschen aus der Zeit gefallen. Einerseits fühlt man sich in die 80’er zurückversetzt und andererseits fühlt man sich musikalisch an den vergangen Sommer erinnert. Wie die schon erwähnten Franzosen, so hat auch La Roux mittlerweile die echten Instrumente für sich entdeckt. Nicht gerade ein Kompliment für ein Album was fünf Jahre in Anspruch genommen hat, bevor es veröffentlicht werden konnte. Und ganz so schlimm ist es denn auch wieder nicht. Es ist am Ende dann doch La Roux. Das ganze hat dann schon seinen ganz eigenen Stil. Es gibt hier wirklich hübsche Melodien, und ausgeklügelte Arrangements die man nicht unterschätzen sollte. Das hier ist viel mehr New Wave als Daft Pank, die ja mehr Disco waren. Man könnte auch sagen, Daft Punk waren mehr 70’er mit einem Schuss 80’er und La Roux ist ‘ne ganze Portion 80’er mit einem hauch 70’er. La Roux ist viel mehr Pet Shop Boys, denn Le Chic. Wenn es denn überhaupt nötig ist einen Vergleich anzustellen. Die anfänglich vermeintlich oberflächliche Musik wird nach mehrmaligen hören dann doch ein wenig substantieller, und tritt den Beweis an, dass die 80’er bisweilen sogar maßlos unterschätzt sind. So schlecht wie sie gemacht werden könne sie im Übrigen auch gar nicht mehr werden. Und schlecht ist dieses Album beileibe auch nicht. Es ist nicht das beste Album des Jahres, aber es ist ein tolles Sommeralbum;

Gesehen

Laci Green‘s Sex+Laci Green on youtubeUtahMormonen

„Monty Python Live“ auf ARTEMonty Python;

Grammophonie

Julian AdderlySomething ElseSpotifyMiles Davis

Man darf dieses Album mit gutem Gewissen zu den besten Jazz-Alben aller Zeiten zählen. Was auch immer das am Ende heißen mag. Es hat Maßstäbe gesetzt. Maßstäbe was das Solieren angeht. Maßstäbe was das Songwriting angeht. Man darf nie vergessen wir schreiben das Jahr 1958. Was Art Blakey am Schlagzeug, Hank Jones am Piano und Sam Jones am Bass, neben Julian Adderley und Miles Davis, hier auf Schalplatte, ja auf Schalplatte, was anderes gab es damals noch nicht, gezaubert haben darf man getrost als legendär bezeichnen. Und weil Jazz nicht auf einem anderen Planeten gespielt wird, obwohl man manchmal den Eindruck gewinnen könnte es wäre so, so gibt es natürlich auch im Jazz immer wieder Stoff zum Diskutieren. Im Falle dieses Album galt es zu klären welchen Einfluss den nun Miles Davis auf das musikalische Ergebnis dieses Albums hatte. Davis selbst sagte frei übersetzt dazu: Julian fragte mich ob ich bei diesem Album mitmachen wolle. Das Album hieß Somethin’ Else und es war toll. Das Album fängt an mit einer legendären Aufnahme von Autumn Leaves an. Hier spielen die Musiker sich quasi in das Stück hinein. Grandios wie was da an Stimmung geschaffen wird. Das ganze hat fast schon was meditatives. Überhaupt umgibt dieses Album eine irre Stimmung. Man fühlt sich in das Studio hineingesetzt, und kann ihnen beim Spielen zuschauen. Natürlich ist die Qualität der Aufnahme nicht so gut wie die Sachen die heute veröffentlicht werden, wie sollte sie auch. Darüber kann und darf man hinwegsehen. Mehr war zum damaligen Zeitpunkt nunmal nicht möglich. Trotzdem schafft es dieses Album eine unfassbare Atmosphäre zu schaffen, der man sich kaum entziehen kann. Die Arrangements sind fantastisch, die Soli phänomenal. Über Miles Davis braucht man in diesem Zusammenhang genau so wenig zu diskutieren, wie über Hank Jones, der zauberhafte Pianoläufe hinzufügt. Julian Adderley hat seinen ganz eigenen Stil irgendwo zwischen Charlie Parker und Benny Carter, und spielt hinreißend. Einige der tollsten Saxophonlsoli ever sind hier zu hören. Vielleicht wäre noch zu sagen, dass die Zusammenarbeit von Davis und Adderley sich ein Jahr später auf seinem Album fortsetzte, und man ein Album namens Kind of Blue aufnahm, auf dem neben Julian Adderley auch John Coltrane zu hören ist. Vielleicht wäre das Album ohne dieses Album gar nicht möglich gewesen, wer weiß. Zu jenem Album an geeigneter Stelle mehr. Was dieses Album angeht, welches wie gesagt ein Jahr frühe entstand, es ist unglaublich faszinierend. Ein Album was einen nicht mehr los lässt, wenn man dem Jazz anheim gefallen ist. Wenn dieses nicht der Fall ist, so könnte es sein, dass dieses Album einem die Tür in die Welt des Jazz ein weiter wenig öffnet. Vielleicht. Es wäre sowohl diesem Album, als auch der wunderbaren Welt des Jazz zu wünschen;

Finanzielles

Patreon

Audiokommentar

Audiokommentar vom Spieleabend PodcastSpieleabend bei der Hoersuppe

Zwei Jahre Strippen

Zusammenschnitt: Zwei Jahre Quasselstrippen auf Soundcloud;

Shownoter war: PeaK